Bukarest/Den Haag (ADZ) – Das Gerichtsverfahren gegen die drei mutmaßlichen Täter, die im Januar 2025 mehrere dakische Artefakte aus dem Drents-Museum im niederländischen Assen gestohlen haben sollen, bringt neue Erkenntnisse. So wollten die drei Männer nach Angaben der Staatsanwaltschaft außer dem erbeuteten Goldhelm von Coțofenești und drei Armreifen auch ein weiteres Objekt entwenden: den sogenannten Goldhelm von Cucuteni-Băiceni aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Der Schaukasten, in dem das noch größere Objekt ausgestellt war, hielt jedoch den Hammerschlägen der Täter stand. Der im Zuge des Museumsraubs gestohlene Helm und zwei der drei Armreifen sollen nächste Woche nach Rumänien gebracht werden, so Regierungssprecherin Ioana Dogioiu. Ein dritter Armreif ist noch nicht aufgetaucht.
Zwei der Täter legten ein Geständnis ab und trafen Vereinbarungen zur Rückgabe des Raubguts. Ein dritter Angeklagter streitet die Vorwürfe der Tatbeteiligung ab.





