Teheran/Jerusalem/Washington/Bukarest (ADZ) – Die USA und Israel haben am Wochenende massive Luftangriffe auf den Iran mit dem Ziel eines Machtwechsels in Teheran gestartet. US-Präsident Donald Trump erklärte, die unter dem Namen „Operation Epic Fury“ („Epische Wut“) laufende Offensive solle eine Sicherheitsbedrohung für die USA beenden und den Iranern die Chance geben, ihre Regierung zu stürzen. Der Iran reagierte auf den Beschuss mit Vergeltungsschlägen gegen Israel und die Golfstaaten, vor allem jene mit US-Militärstützpunkten.
Wegen der militärischen Eskalation ist der Luftverkehr in der gesamten Nahost-Region weitgehend lahmgelegt – zahlreiche Fluggesellschaften, darunter TAROM, setzten ihre Flüge in den Nahen Osten vorläufig aus, die Flughafen-Drehkreuze Dubai, Abu Dhabi und Doha wurden geschlossen, während Kreuzfahrtschiffe in den Häfen von Doha und Abu Dhabi feststecken. Als Folge sitzen Aberhunderte rumänische Reisende im Nahen Osten fest. Der Krisenstab des Außenamtes in Bukarest teilte am Sonntagabend mit, dass mehr als 1500 Rumänen, darunter viele Familien mit Kindern und sogar Schülergruppen, Konsularhilfe beantragt haben. Bis dato gebe es glücklicherweise keine Verletzten in den Reihen der gestrandenen Rumänen, man stehe in ständiger Verbindung zu den eigenen Auslandsvertretungen vor Ort, sagte Außenamtssprecher Andrei Țărnea. Chefdiplomatin Oana Țoiu (USR) gab derweil bekannt, dass eine erste Gruppe von mehr als 300 Rumänen aus Israel über den Landweg nach Ägypten gebracht und von dort mit einer TAROM-Chartermaschine in die Heimat ausgeflogen werden sollen. Seinerseits betonte Premier Ilie Bolojan (PNL), dass für die rumänischen Diplomaten die Sicherheit der eigenen Bürger prioritär sei, und dankte ihnen für ihren Einsatz.





