Bukarest (ADZ) – Rumänien könnte bereits in drei Monaten in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen werden. Das stellte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann bei einem Besuch in Rumänien nach Gesprächen mit Präsident Nicușor Dan und Premier Ilie Bolojan in Aussicht. Finanzminister Alexandru Nazare betonte, der OECD-Beitritt werde die Finanzierungskosten senken und zusätzliche Investitionen bringen. Die Organisation empfiehlt zudem weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung und stärkere Innovationskraft. Mathias Corman legte in Bukarest einen neuen OECD-Bericht zu Rumänien vor. Demnach erwartet die Organisation für 2026 ein Wachstum von 1 Prozent. 2027 sollte die rumänische Wirtschaft dann um 2,2 Prozent wachsen. Gleichzeitig bleibt der Bevölkerungsrückgang ein Problem, viele Arbeitskräfte wandern ab, so der Bericht.
Bolojan kündigte eine strengere Haushaltspolitik, effizientere Ausgaben und Reformen der Steuerverwaltung an.





