Bukarest (ADZ) – Nach den jüngsten Preissprüngen bei Kraftstoffen aufgrund des Kriegs im Nahen Osten hat die Steuerbehörde ANAF Kontrollen eingeleitet. Ziel ist es, mögliche Steuerverstöße entlang der gesamten Lieferkette aufzudecken. Geprüft werden Importeure, Lagerbetreiber und Tankstellen. Im Fokus stehen Firmen, die sich durch künstlich erhöhte Einkaufs- oder Produktionskosten steuerliche Vorteile verschaffen könnten. Bei Verdacht auf Betrug oder spekulative Praktiken sollen andere Behörden eingeschaltet werden.
Erstmals überschritt Premium-Diesel die Marke von zehn Lei pro Liter, wobei die Preise seit Beginn des Konflikts auch für Standarddiesel um mehr als 1,1 Lei zunahmen.
Die Wettbewerbsbehörde sieht bislang jedoch keine Hinweise auf Absprachen. Präsident Bogdan Chirițoiu verweist auf internationale Krisen als Hauptursache. In mehreren EU-Staaten seien die Preise noch stärker gestiegen, bemerkte er. Chirițoiu versprach, dass seine Behörde einschreiten werde, falls es zu Absprachen kommt.





