Hermannstadt (ADZ) – Die Reformpartei USR hat auf dem Parteitag in Hermannstadt/Sibiu neue Regeln für den Umgang mit Kreisverbänden eingeführt: Künftig kann der Landesvorstand mit einer Zweidrittelmehrheit die Führung eines Kreisverbands absetzen, wenn dieser seine Wahlziele verfehlt.
Parteichef Dominic Fritz sagte, dass das politische Umfeld sich in den letzten zehn Jahren seit der Parteigründung stark verändert habe und die Satzung diese neue Entwicklung abbilden müsse. Die Partei müsse sich stärker an Wahlerfolgen orientieren. Fritz preschte in Hermannstadt mit drei Änderungsvorschlägen vor, die hohen Anklang fanden. Neben den neuen Leistungskriterien für Kreisverbände nimmt die USR nun auch Abschied vom reinen Mehrheitsprinzip bei internen Wahlen, so dass neue Regeln für mehr Pluralismus sorgen sollten. Führungsorgane dürfen zudem künftig auch externe Persönlichkeiten aufnehmen, die sich der Partei anschließen. Einen Vorstoß zur Begrenzung aller Mandate auf zwei Amtszeiten lehnten die Delegierten jedoch deutlich ab.





