Hermannstadt - Nachdem in der Nacht vom 13. Juni ein Teil der Nordmauer der Kirchenburg in Meschen/Moșna eingestürzt ist, kamen am Montag, dem 15. Juni alle interessierten Parteien sowie Fachleute zusammen, um die Situation zu analysieren. In Folge des Treffens vor Ort erklärte Pfr. Ulf Ziegler, Dechantenstellvertreter im Kirchenbezirk Mediasch, für die ADZ: „Heute haben sich 14 Personen des Denkmalschutzes und Denkmalpolizei, Architekten, Statiker, Ingenieure, Vertreter des Bürgermeisteramts Meschen, der Kirchengemeinde und des Bezirkskonsistoriums Mediasch vor Ort getroffen, um den Schaden an der Burg in Meschen zu begutachten. Es wurde auch nach Ursachen gesucht. Die starke Witterung, der Pflanzenwuchs und die Vibrationen durch den Schwerverkehr, der an der Burg vorbei geht, sind festgehalten worden. An der Kirchenburg wurde in den letzten drei Jahrzehnten viel renoviert und restauriert. Auch der gesprungene Turm, der an den Mauerabschnitt angrenzt, wurde vorher bereits gesichert und im Bereich des Fundamentes konsolidiert. Der Einsturz der Mauer war nicht absehbar.
Nun ist die Fläche provisorisch gesichert und nach einem statischen Gutachten zum Turm kann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. In weiteren Schritten erfolgen weitere notwendige Gutachten und Vorschläge für die Sicherung oder sogar den Wiederaufbau des betroffenen Mauerabschnittes. Die Kostenfrage für den Wiederaufbau ist noch nicht geklärt.“
Hinweis an die Öffentlichkeit: Da in den sozialen Medien bereits zahlreiche Spekulationen kursierten, bitten die EKR und das Bezirkskonsistorium um Zurückhaltung und versichern, dass transparent über alle weiteren Schritte berichtet wird.





