„Peter Jecza“-Preis für Skulptur des Jahres

Temeswar – Die JECZA-Stiftung in Temeswar/Timișoara startet die dritte Ausgabe des Peter-Jecza-Preises für die Skulptur des Jahres, einen Wettbewerb für zeitgenössische öffentliche Kunst mit einem Preisgeld von 8000 Euro für das Gewinnerprojekt.

Der Wettbewerb fördert ambitionierte skulpturale Projekte im öffentlichen Raum und versteht Kunst als Beitrag zu gesellschaftlichem Dialog und urbaner Entwicklung. Neu in der Ausgabe 2026 ist, dass nach einer Vorauswahl von drei Finalisten durch die Jury das Publikum per Online-Voting über den Gewinner entscheidet. Die Gewinnerarbeit wird dann ein Jahr lang an zentralen Orten in der Bega-Stadt ausgestellt, darunter am Domplatz/Piața Unirii sowie im Bereich von Shopping City Timișoara (an der Schager-Straße). Zusätzlich erhalten die nominierten Künstler ein Honorar, und der Sieger eine Einzelausstellung im Jecza-Haus sowie eine speziell angefertigte Trophäe.

Bewerbungen sind bis zum 10. Juli unter fundatia.triade@gmail.com möglich. Eingereicht werden können sowohl bestehende Werke als auch neue Projektideen, die für den öffentlichen Raum geeignet und dauerhaft im Außenbereich realisierbar sind.

Die Arbeiten werden anhand von vier Bildern aus verschiedenen Blickwinkeln (digitales Format, JPG oder TIFF, maximal 3 MB, 15 x 20 cm, 300 dpi Auflösung) oder als 3D-Rendering präsentiert und müssen jeweils eine Beschreibung der verwendeten Technik, des Materials und der Maße enthalten. Die Künstlerin/Der Künstler soll auch einen Lebenslauf im Word-Format einreichen, der Geburtsdatum und -ort, Angaben zum Studium (Universität, Jahr, Fachrichtung), Ausstellungsaktivitäten der letzten drei Jahre (die drei wichtigsten pro Jahr) enthält, ein Portfolio mit maximal fünf weiteren Arbeiten sowie ein kurzes künstlerisches Statement oder ein Zitat einer Kunstkritikerin/eines Kunstkritikers mit Quellenangabe (100–150 Wörter) zum künstlerischen Schaffen.

Die Jury bewertet insbesondere Originalität, räumlichen Kontext und konzeptionelle Klarheit. Die Jury setzt sich aus Fachleuten der Bildhauerei und der bildenden Kunst zusammen und wählt die Gewinnerin/den Gewinner anhand der Überzeugungskraft des Projekts, der Klarheit der Intentionen und der originellen Ausei-nandersetzung mit dem Standort und dem öffentlichen Kontext aus. Die Jury besteht aus: Celia Ghyka – Architektin, Andrei Petru Jecza – Geschäftsführer der JECZA-Stiftung, Ana-Maria Mihăescu – Präsidentin des Vereins Castel Salbek, Aurelia Mocanu – Kunstkritikerin, Ciprian Mureșan – bildender Künstler, Alex Radu – Kulturmanager, Gründer des RAD Sculpture Park, Maria Rus-Bojan – Kunstkritikerin, Kuratorin.

Der Preis ist dem Temeswarer Bildhauer Peter Jecza gewidmet und würdigt sein künstlerisches Erbe in der rumänischen zeitgenössischen Skulptur.