Kronstadt – Die Kronstädter Umweltbehörde hat am Donnerstag, dem 11. Juni, die Genehmigung für den Betrieb des Panoramic-Restaurants auf der Zinne erteilt.
Somit wird die Warenanlieferung und der Mülltransport mit der Seilbahn außerhalb der Betriebszeiten erfolgen, um jegliche Unannehmlichkeiten für Touristen zu vermeiden. Das bedeutet, dass der Betreiber den Forstweg, der ins Ragado-Tal führt, nicht mehr nutzen darf. Die Abfallentsorgung wird je Auslastung der Gaststätte täglich oder alle zwei bis drei Tage erfolgen. Außerdem heißt es in der Genehmigung, dass „der Transport des Betriebs- und Verwaltungspersonals des Restaurants mit Kraftfahrzeugen in das Naturschutzgebiet verboten ist“.
Hausmüll und Speisereste sollen in hermetisch verschlossenen Behältern gesammelt weden, die an einem gesicherten Ort untergebracht sind, der für Wildtiere unzugänglich ist. Diese Aufforderung erfolgt, nachdem die Betreiber des Restaurants die Abfälle eine Zeit lang im Freien gelagert und damit Bären angelockt hatten.
In der Genehmigung wird außerdem darauf hingewiesen, dass die künstliche Beleuchtung so ausgerichtet sein muss, dass sie die Tiere nicht stört. Ebenso ist die Verwendung von geräuschverursachenden Produkten sowie der Einsatz von Audiogeräten außerhalb des Restaurants verboten.
Das Panoramic-Restaurant wurde im Oktober 2025 eröffnet und bis zum 11. Juni 2026 ohne Umweltgenehmigung betrieben. Zudem geriet das Gastronomiebetrieb in einen Skandal, weil es für die Versorgung einen Forstweg ohne Genehmigung als Zugangsstraße nutzte.




