Iran-Krieg: Öl- und Treibstoff-Preise im Blickpunkt rumänischer Behörden

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Bukarest (ADZ) – Der steigende Ölpreis im Rahmen des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels auf den Iran und darauf folgenden iranischen Gegenangriffen in der Region beschäftigt weiter auch die Behörden hierzulande. Energieminister Bogdan Ivan (PSD) erklärte am Montagabend für den Fernsehsender Digi24, dass Rumänien Treibstoff aus verschiedenen Quellen beziehe und außerdem mehr Benzin produziert als verbraucht. Der Dieselbedarf werde etwa zur Hälfte aus Importen gedeckt, etwa 20 Prozent davon komme aus Saudi Arabien; außerdem wird auch aus Indien, der Türkei, dem Oman und Norwegen Diesel eingeführt, so Ivan. 

Am Montagvormittag gab der Energieminister an, es gebe zurzeit keinen Grund, dass Spritpreise in Rumänien 10 Lei pro Liter erreichen würden, wie er in manchen zirkulierenden Mutmaßungen gesehen habe. Am Montag gab auch der Chef des Kartellamts, Bogdan Chirițoiu, an, dass die Treibstoffpreise konstant beobachtet werden, um ungerechtfertigten Preiserhöhungen zuvorzukommen. Sollten Wettbewerbsregeln verletzt werden, werde seine Behörde diese ahnden, so Chirițoiu für die Nachrichtenagentur Agerpres. 

Die Ölpreise haben am Dienstagvormittag erneut zugelegt, ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent erreichte einen Preis von über 80 Dollar. Benzin und Diesel an rumänischen Tankstellen kosteten derweil verschiedenen Preisvergleichsportalen zufolge je nach Sorte zwischen leicht unter 8 Lei bis um die 9 Lei pro Liter.