Ausstellung zum Andreanum wieder in Hermannstadt

Hermannstadt – Die Wanderausstellung zum Jubiläum des Andreanums kommt wieder nach Hermannstadt/Sibiu. Die Ausstellung war bereits im August 2024 während des Großen Sachsentreffens in Hermannstadt zu sehen. Vom 1. April bis zum 30. Juni wird sie  nun im Hof des Teutsch-Hauses stehen und somit einem breiten Publikum zugänglich sein.

Am Dienstag, dem 1. April, um 18 Uhr, lädt das Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien zu einer Einführung in die Ausstellung ein. Gastredner sind die Autoren der Ausstellung selbst: Dr. Harald Roth vom Deutsches Kulturforum östliches Europa (DKF) und Thomas [indilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen (DRI) der Regierung Rumäniens in Bukarest. Veranstaltungsort ist das Teutsch-Haus, Fleischergasse 30/Strada Mitropoliei 30.

Die Ausstellung widmet sich in drei Sprachen – deutsch, englisch, rumänisch – dem 800-jährigen Jubiläum des Andreanums von 1224, in dem der ungarische König die Rechte und Pflichten der Siebenbürger Sachsen festhalten ließ und das die Basis für die Ansiedlung darstellt. Durch die konsequente Wahrung, den Ausbau und die über die Jahrhunderte immer wieder bestätigten Autonomierechte aus dem „Goldenen Freibrief“ wurden die Deutschen Siebenbürgens schließlich zum staatstragenden Landstand und konnten ihre besondere Rechtsstellung bis 1876 halten. Diese jahrhundertelange Erfahrung befähigte sie anschließend zu modernen Organisationsformen.

Die Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa entstand in Zusammenarbeit mit dem Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Regierung Rumänien, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) und dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Die Hermannstädter Station der Wanderausstellung wird vom Landesamt Kärnten unterstützt.