Bukarest (ADZ) – Die Regierung hat in der Sitzung vom Donnerstag 22 vakante Posten im Bukarester Kinderkrankenhaus „Marie Curie“ zur Besetzung freigegeben – dies nur als „punktuelle Lösung“ des Problems der allgemeinen Unterbesetzung im Gesundheitssystem, betont Interims-Gesundheitsminister Cseke Attila. Die Ankündigung erfolgte, nachdem das Krankenhaus mitgeteilt hatte, aus Personalmangel fünf Betten in der Intensivstation für Neugeborene aufgelöst zu haben.
Die Genehmigung für diese 22 Posten sei absolut nötig gewesen, erklärte daraufhin der Minister, es handele sich bei „Marie Curie“ um eines der wichtigsten pädiatrischen Krankenhäuser des Landes. „Dies soll aber nicht bedeuten, dass das Personalproblem im Gesundheitswesen gelöst ist“, fügt er an. Man könne die anderen Krankenhäuser, die sich mit denselben Schwierigkeiten konfrontiert sehen, nicht ignorieren. „Die Krankenhäuser im ganzen Land funktionieren mit einem kritischen Defizit an Personal“, heißt es weiter im Pressekommunique.





