Deutscher Diplomat erläutert Aussagen

Chișinău (ADZ) – Der deutsche Botschafter in der Moldau, Hubert Knirsch, hat den Vorfall um sein umstrittenes Statement zur gemeinsamen sprachlichen Identität von Rumänen und Moldauern im Kontext einer möglichen Vereinigung erklärt: Zum einen habe der Dolmetscher seine Aussagen unrichtig übersetzt. So habe er zwar gesagt, dass es in der Moldau zweisprachige Menschen gibt, doch wurde dies als „es gibt zwei Sprachen“ übertragen. Knirsch wurde vorgeworfen, die russische These von der Existenz eines rumänischen und eines moldauischen Volkes zu verteidigen. Zweitens konnte er die Sachverhalte nicht mehr im Interview klären, schrieb Knirsch auf der Facebook-Seite der deutschen Botschaft in Chișinău. Sein rumänischer Botschafterkollege in der moldauischen Hauptstadt, Cristian Leon Țurcanu, ermahnte Knirsch, dass „jede möglicherweise mehrdeutige Botschaft in Verbindung mit der gemeinsamen Sprache, Identität oder dem gemeinsamen kulturellen Erbe von feindlichen Akteuren wie Russland ausgenutzt werden“ könne.