Brüssel/Bukarest (ADZ/dpa) – Nach Angaben aus Brüssel haben russische Hacker in den vergangenen Jahren Ziele in mehreren europäischen Ländern angegriffen, darunter auch Rumänien. Betroffen waren außerdem Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland, die Slowakei und Zypern. Die russischen Geheimdienste arbeiteten dabei eng mit kriminellen Gruppen und privaten Unternehmen zusammen, hieß es.
Präsident Nicușor Dan übte scharfe Kritik an den Cyberangriffen. Auf der Plattform X erklärte er, Rumänien verurteile die feindseligen Cyberaktivitäten gegen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, NATO-Verbündete und deren Partner. Gemeinsam mit der Europäischen Union und der NATO sende Rumänien eine klare Botschaft: Angriffe auf staatliche Einrichtungen, kritische Infrastruktur und sensible Informationen seien nicht hinnehmbar. Nach den Worten Dans seien die Cyberangriffe Teil einer hybriden Kampagne, die die Stabilität der demokratischen Staaten untergraben und deren Gesellschaften spalten wollen. Die EU und Großbritannien haben mehrere Einzelpersonen und Unternehmen auf ihre Sanktionslisten gestellt, darunter hochrangige Mitglieder des russischen Militärgeheimdienstes GRU.





