ASP unter Wildschweinen im Bergland

Reschitza – In den Jagdrevieren von Bokschan und Ersig (letzteres in der Nähe des Wildschwein-Sonderjagdreviers des Milliardärs Ion Țiriac) ist vor Kurzem jeweils ein Wildschwein erlegt worden, bei dem sich herausstellte, dass es mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Dies hat die Autoritäten des Banater Berglands gezwungen, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um einer Verbreitung der tödlichen Schweinekrankheit vorzubeugen.

Die Institution der Präfektur berief eine Soforttagung des Lokalen Zentrums für die Bekämpfung von Tierseuchen und –krankheiten ein. Per Beschluss Nr.1/2026 wurde der Maßnahmenplan aktualisiert und vervollständigt, der in solcherlei Fällen zu befolgen ist. Grundlage dazu sind die Empfehlungen der Nationalen Veterinärmedizinischen Autorität, die auch für Lebensmittelsicherheit zuständig ist.

Der Maßnahmenplan zielt darauf ab, einer Verbreitung der ASP vorzubeugen und sieht Verpflichtungen sowohl für die zuständigen Institutionen, für Rathäuser und Verwalter von Jagdrevieren vor. Doch auch für Hausschweinzüchter und für Schweinezuchtfarmen.

Vor allem müssen die Patrouillengänge in den Jagdrevieren intensiviert werden, um verendete Wildschweine zu identifizieren, zu untersuchen und fachgerecht zu beseitigen. Ein weiteres Ziel, das den Verwaltern von Jagdrevieren vorgeschrieben wurde, ist die Verringerung der Wildschweindichte pro Revier. Das setzt vermehrt Jagdpartien voraus.

Vermerkt wurde, dass zur Stunde keinerlei ASP-Herde in den Wirtschaften der Bevölkerung bekannt sind. Präfekt Ioan Dragomir forderte „höchstes Verantwortungsbewusstsein“ von allen Beteiligten und „die gewissenhafte Umsetzung der Schutzmaßnahmen“.