Sathmar – Die Kalvarienkirche war am vergangenen Samstag bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Liturgie der Auferstehungsmesse der deutschen Gemeinde begann. Zu Beginn segnete Pfarrer Josef Fanea nach altem Brauch das Feuer auf dem Platz vor dem Kircheneingang und entzündete daran die Osterkerze. Begleitet von den Ministranten brachte er das Licht in die dunkle Kirche – ein Zeichen der Auferstehung.
Von der Osterkerze aus wurde das Licht an die Kerzen der Gläubigen weitergegeben, bis schließlich die ganze Kirche erhellt war – als Ausdruck der Freude über die Auferstehung Christi.
Im weiteren Verlauf der Messe wurde auch das Wasser gesegnet. Die Gläubigen erneuerten gemeinsam ihr Taufversprechen, und der Priester besprengte sie mit dem gesegneten Wasser als Erinnerung an die eigene Taufe.
In seiner dreisprachigen Predigt stellte Pfarrer Fanea den Gläubigen eine zentrale Frage, die zum Nachdenken anregen sollte: „Glaube ich, dass der auferstandene Christus auch in meinem Leben gegenwärtig ist und wirkt?“ Der Glaube beginne oft klein, wie eine Flamme, und breite sich langsam im Leben aus. Jesus rufe jeden einzelnen dazu auf, mit ihm zu leben, so der Pfarrer der deutschen Gemeinde.





