Ausstattung für Verbranntenzentrum

Temeswar – Am Temescher Kreiskrankenhaus hat das neue Zentrum für Schwerbrandverletzte die Phase der Ausstattung erreicht. Nachdem Bauarbeiten und technische Prüfungen der medizinischen Anlagen sowie der internen Abläufe abgeschlossen wurden, hat die Verwaltung nun die Ausschreibung für die Beschaffung der notwendigen Medizintechnik gestartet. Die Ausschreibung ist in acht Lose gegliedert und umfasst unter anderem Beatmungsgeräte, Infusions- und Spritzenpumpen, Patientenmonitore, komplette Intensivtherapie-Stationen, Anästhesiegeräte sowie Ausrüstung für die Notaufnahme. Der Gesamtwert der vorgesehenen Apparatur wird auf rund 11 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer geschätzt.

Das Projekt gilt als eines der wichtigsten im rumänischen Gesundheitswesen der vergangenen Jahrzehnte. Das Zentrum in Temeswar ist das erste seiner Art, das nach der Rumänischen Revolution 1989 neu errichtet wurde und speziell für die Behandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen konzipiert ist. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 66 Millionen Euro. Nach Abschluss der Ausschreibungen und der Installation der medizinischen Ausstattung soll die Einrichtung noch im Laufe dieses Jahres in Betrieb gehen. Mit dem neuen Zentrum wird eine wesentliche Lücke in der Versorgung von Schwerbrandverletzten in Rumänien geschlossen.