Temeswar – Die umfassende Sanierung der Kreuzungsanlage Slavici-Polonă, eines der am stärksten beschädigten Infrastrukturprojekte der Stadt Temeswar/Timișoara, hat offiziell begonnen, berichtet das Bürgermeisteramt in einer Pressemitteilung. Bürgermeister Dominic Fritz unterzeichnete den Baustart für die Rekonstruktion der Anlage, die nach mehr als 40 Jahren ohne größere Modernisierungsmaßnahmen grundlegend erneuert werden soll.
Bereits in der kommenden Woche beginnen die Vorbereitungen für die Baustelleneinrichtung. In der ersten Etappe soll der Verkehr nicht beeinträchtigt werden. Zu den ersten Maßnahmen zählen Rodungsarbeiten zur Einrichtung des Baustellenbereichs.
Vizebürgermeister Ruben Lațcău erklärte, die Über- und Unterführung seien seit über vier Jahrzehnten stark vernachlässigt worden und hätten sich zu einem Problem für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer entwickelt. Mit einer Investition von nahezu zwölf Millionen Euro aus dem Kommunalhaushalt werde nun eine umfassende Rekonstruktion umgesetzt. Vorgesehen ist unter anderem ein Ausbau in Bereichen, in denen es derzeit aufgrund von Fahrbahnverengungen regelmäßig zu Staus kommt.
Das Projekt umfasst die vollständige Erneuerung des 1982 errichteten Kreuzungsbauwerks an der ehemaligen Zuckerfabrik sowie die Modernisierung von Abschnitten der Straßen Polonă, Wilhelm Tell und Ovidiu Cotruț. Geplant ist die Rekonstruktion mehrerer Brücken- und Unterführungsbauwerke, darunter die Überführung über die Bahnlinie CF 926 an der Ovidiu-Cotruț-Straße, die Passage an der Kreuzung Richtung Utwin sowie die Überführung über die stillgelegte Bahnlinie an der Wilhelm-Tell-Straße.
Darüber hinaus sollen rund 1,5 Kilometer Straße saniert werden. Die bestehende Straßenbahntrasse bleibt erhalten und wird modernisiert, um künftig eine mögliche Mobilitätsanbindung sicherzustellen. Zusätzlich sind neue Radwege, die Modernisierung der Kanalisation und der öffentlichen Beleuchtung sowie die Erneuerung von Gehwegen und Bordsteinen vorgesehen. Schutzplanken sollen die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer und Fußgänger erhöhen.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf mehr als 49 Millionen Lei (ohne MwSt.) und werden vollständig aus dem Kommunalhaushalt finanziert. Die Bauarbeiten werden von einem Firmenkonsortium aus Freyrom S.A., Procons Group S.R.L., Inginerie Drumuri și Poduri S.R.L. und Integrated Road Solutions S.R.L. ausgeführt.





