Temeswar (ADZ) – Anfang April ist die „Politehnica“-Universität Temeswar/Timișoara (UPT) erneut zum Treffpunkt internationaler Bildungskooperation geworden. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts EAIEN (EcoAI EduNetwork Initiative) empfing die Fakultät für Kommunikationswissenschaften Schüler und Lehrkräfte aus der Türkei und Rumänien zu einer Mobilitätswoche in Rumänien.
Die offizielle Eröffnung fand im Konferenzzentrum der Universität statt. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Prof. Dr. Simona Șimon, Prodekanin der Fakultät für Kommunikationswissenschaften, sowie von Prof. Dr. Claudiu Albulescu, Direktor des Departements für Internationale Beziehungen der Politehnica-Universität. Ana-Maria Dascălu-Romițan stellte in diesem Rahmen die Politehnica und die Fakultät vor. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Studierenden der Studentenorganisation Liga FSC, die den organisatorischen Ablauf begleiteten und den Austausch zwischen den Gästen förderten.
Das Programm war zweigeteilt und verband fachliche Einblicke mit kulturellen Erfahrungen. Im Mittelpunkt des akademischen Teils standen Präsentationen zum Studienangebot, zur Infrastruktur sowie zu internationalen Kooperationsprojekten der Universität. Ergänzt wurde dies durch Besuche der Universitätsbibliothek und des Campus. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch bei „Orașul paralel“ (Deutsch: „Die Parallele Stadt“), ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit UPT Campus Creativ vorgestellt wurde und praxisnahe sowie innovative Ansätze in der Lehre veranschaulicht.
Auch die Stadt selbst wurde Teil des Programms: Bei einer geführten Tour durch die Altstadt von Temeswar erhielten die Gäste Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region. Halt machte die Gruppe an der Orthodoxen Kathedrale, am Rektorat der Universität am Opernplatz, in dem das Erasmus-Büro sowie die Abteilung für Internationale Beziehungen angesiedelt sind, an der Oper und den drei Staatstheatern, am Freiheitsplatz und am Domplatz. Der kulturelle Abschluss führte die Teilnehmenden in das Nationale Kunstmuseum Temeswar. Bei einer Führung durch die Sammlung des Musesums im Barock-Palast wurde das künstlerische Erbe der Region erlebbar. „Zugleich unterstrich der Besuch den interkulturellen Fokus des Projekts, ein Aspekt, der in einer Stadt wie Temeswar, die 2023 den Titel Europäische Kulturhauptstadt trug, eine besondere Bedeutung erhält“, so Univ.-Lekt. Dr. Ana-Maria Dascălu-Romițan von der Fakultät für Kommunikationswissenschaften.
Der internationale Austausch in Temeswar war Teil eines umfassenderen Mobilitätsprogramms, das bereits am 30. März in Sankt-anna/Sântana, am Technologischen Lyzeum „Stefan Hell“ begonnen hatte. Mit mehr als 50 Teilnehmenden bot die Woche Raum für Dialog, interkulturellen Austausch und neue Perspektiven in der Bildungszusammenarbeit.
Organisiert wurde der Aufenthalt von der Politehnica-Universität Temeswar in Zusammenarbeit mit dem Technologischen Lyzeum „Stefan Hell“ in Sanktanna. Das Erasmus+ Projekt EcoAI EduNetwork (EAIEN), gefördert durch die Europäische Union im Rahmen von KA2, vernetzt Bildungseinrichtungen aus der Türkei, aus Griechenland und Rumänien. Ziel ist es, Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz stärker in die Bildung zu integrieren und durch offene Bildungsressourcen zugänglich zu machen. Die Universität „Politehnica“ Temeswar ist einer der Partner des internationalen Erasmus+ Projekts EAIEN, gemeinsam mit der Anadolu University (Türkei), der Gesamtkoordinatorin des Projekts, der Çagdaș High School aus Eskișehir, dem Technologischen Lyzeum „Stefan Hell“ in Sanktanna sowie Future Learning/University of Thessaly (Griechenland). Weitere Informationen über das Projekt sind von der Webseite eaien.eu abrufbar.





