Bukarest – Der Helm eines keltischen Stammesführers aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. ist Gegenstand der Mikroausstellung des Monats Mai im Lapidarium des Nationalen Geschichtsmuseum (MNIR) und kann dort jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Helm wurde 1961 in einer Nekropole bei Ciumești, Kreis Sathmar, als Glanzstück der Grabbeigaben aus 32 Gräbern, Erdbestattungen und Einäscherungen, zufällig entdeckt. Auf dem kunstvoll gestalteten eisernen Helm befindet sich ein dekorativer Raubvogel aus Bronzeblech mit ausgebreiteten Flügeln, die mit Scharnieren beweglich befestigt sind und den Flug des Vogels während der Fortbewegung des Trägers suggerieren. Die Augen des Vogels sind mit weißer Emaille und roter Koralle gefüllt. Neben dem Helm sind außerdem drei Objekte eines getischen Stammesführers ausgestellt, gefunden in Popești: ein Schild, das Fragment eines Kettenhemds und ein rituelles Schwert. Die Exponate haben gemeinsam, dass in den Gräbern ihrer Träger trotz deren hoher Stellung keinerlei Edelmetalle gefunden wurden.





