Temeswar – Der Kreisrat Temesch/Timiș plant die Aufstellung von Stelen an den wichtigsten Zufahrtsstraßen in den Kreis. Sie sollen an National- und Kreisstraßen errichtet werden und die Kreisgrenzen sichtbarer markieren. Das kündigte der Kreisratsvorsitzende Alfred Simonis (PSD) am Dienstag an. Nach seinen Angaben geht es nicht um klassische Hinweisschilder, sondern um gestaltete Bauwerke mit Elementen der regionalen Identität. Wer heute eine Kreisgrenze überquere, merke oft kaum, dass er in den Kreis Temesch gelange, erklärte Simonis. Das solle sich ändern. Das Projekt solle in moderner und eleganter Form zeigen, wofür der Kreis stehe.
Die Stelen sollen je nach Standort unterschiedlich gestaltet werden. Geplant sind Darstellungen historischer Bauwerke, touristischer Ziele und landschaftlicher Elemente aus dem Kreis Temesch. Genannt wurden unter anderem die Temeswarer orthodoxe Kathedrale, die Maria-Theresien-Bastei, das Hunyadi-Schloss, die Rumänische Nationaloper Temeswar, die Schlösser in Banlok/Banloc und Feny/Foeni und der Bega-Kanal.
Die grafischen Elemente sollen nach Angaben von Simonis von jungen Künstlern entworfen werden. Auch die rumänische Trikolore soll in das Konzept einfließen. Die Stelen sollen je nach Straßenkategorie unterschiedlich groß sein und mit Architekturbeleuchtung versehen werden. Ein Zeitplan, die Höhe der Investition und die Finanzierungsquelle wurden zunächst nicht genannt.




