Temeswar – Vor Kurzem fand an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften an der TU „Politehnica“ Temeswar/Timișoara ein praxisorientierter Workshop für die Studierenden des ersten Jahres im Studiengang Übersetzen und Dolmetschen (Englisch-Deutsch) statt.
Eingeladen als Ehrengast war Teodora Talhoș, Regionalkoordinatorin für Rumänien, Ungarn, Serbien und die Ukraine seitens des deutschen Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). In einer interaktiven Präsentation stellte sie den Studierenden die Arbeit des Instituts für Auslandsbeziehungen vor und vermittelte einen Überblick über dessen Aufgaben und Ziele im Bereich der internationalen Kulturarbeit. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle kulturelle Projekte des ifa in Rumänien sowie in die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerinstitutionen wie dem Goethe-Institut Bukarest und dem Deutschen Kulturzentrum Temeswar.
Unter dem Titel „Kulturinstitutionen im Fokus: Praktische Ansätze des Übersetzens im kulturellen Kontext“ widmete sich der Workshop der Kulturvermittlung und dem textsortenspezifischen Übersetzen. Im Mittelpunkt stand die Pressemitteilung als eine der wichtigsten Kommunikationsformen von Kulturinstitutionen.
Im praktischen Teil des Workshops übersetzten die Studierenden eine Pressemitteilung über eine Veranstaltung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) aus dem Deutschen ins Rumänische. Dabei konnten sie ihre sprachlichen Kompetenzen vertiefen und gleichzeitig die Herausforderungen kennenlernen, die bei der Übertragung institutioneller und kultureller Inhalte in eine andere Sprache auftreten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen und Übersetzungskompetenz in einer zunehmend vernetzten und mehrsprachigen Gesellschaft. Teodora Talhoș und Dr. Ana-Maria Dascălu-Romițan hoben die Tatsache hervor, dass professionelle Übersetzungen und interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten eine zentrale Rolle bei der Vermittlung kultureller Inhalte und bei der Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Sprach- und Kulturräumen spielen.
Der Workshop bot den Studierenden nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen für ihr Studium, sondern auch einen authentischen Einblick in die Arbeit internationaler Kulturinstitutionen. Die Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der UPT und dem Institut für Auslandsbeziehungen unterstrich einmal mehr die Bedeutung praxisnaher Bildungsangebote für die Ausbildung zukünftiger Übersetzer.
Die Veranstaltung wurde von Univ.-Lektorin Dr. Ana-Maria Dascălu-Romițan, Vorsitzende der Rumänisch-Deutschen Kulturgesellschaft Temeswar organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und verband theoretische Einblicke mit praktischen Übungen im Bereich der Kulturvermittlung und der Übersetzung.





