Neue Achttausender-Expedition für Horia Colibășanu

Temeswar – Der Temeswarer Bergsteiger Horia Colibășanu nahm eine neue Herausforderung entgegen. Er startete vor Kurzem auf eine neue Achttausender-Expedition. Nun hat er das Basislager des 8035 Meter hohen Gasherbrum II im pakistanischen Karakorum erreicht. Nach einer insgesamt zwölf Tage dauernden Anreise begann damit die eigentliche Phase seiner Expedition „Gasherbrum 2026“.

Die Route führte von Temeswar/Timișoara über Istanbul, Islamabad und Skardu nach Askole, dem Ausgangspunkt der mehrtägigen Trekkingtour zum Baltoro-Gletscher. Von dort aus ging es über die Etappen Jhula, Paju, Urdukas und Goro II bis zum rund 5000 Meter hoch gelegenen Basislager. Der Zustieg zählt zu den spektakulärsten, aber auch anspruchsvollsten Hochgebirgstouren der Welt und führt über schwieriges Gelände so wie den Baltoro-Gletscher. „Wir haben das Basislager nach einer langen und anstrengenden Wanderung erreicht. Es war sehr heiß. In Paju auf etwa 3600 Metern haben wir einen Ruhetag eingelegt, was bei der Akklimatisierung geholfen hat. Einige Expeditionsteilnehmer hatten mit Dehydrierung zu kämpfen, mir geht es jedoch gut. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben, ruhen wir uns nun aus. Wenn das Wetter mitspielt, wollen wir am Samstag den ersten Aufstieg in größere Höhen unternehmen“, berichtete Colibășanu.

Der Gasherbrum II ist der 13. höchste Berg der Erde und zählt zu den anspruchsvollsten Gipfeln des Karakorum. 

Horia Colibășanu zählt zu den erfahrensten Höhenbergsteigern Rumäniens. Er hat bereits elf Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff und ohne Unterstützung von Sherpas bestiegen, darunter die besonders anspruchsvollen Gipfel K2, Annapurna, Dhaulagiri, Kangchendzönga und Nanga Parbat.