Stabilität in Krisenzeiten

Der Haushalt der Stadt Sathmar für das Jahr 2026

Sathmar – Die Stadt Sathmar/Satu Mare schlägt für das Jahr 2026 einen ausgeglichenen Haushalt vor, dessen Schwerpunkte auf dem Ausbau der Infrastruktur, Investitionen und der beschleunigten Inanspruchnahme von EU-Mitteln liegen. In einem nationalen wirtschaftlichen Kontext, der von Sparmaßnahmen und Haushaltsdruck geprägt ist, verpflichtet sich die Kommunalverwaltung, die öffentlichen Dienstleistungen auf hohem Niveau zu halten und die großen Entwicklungsprojekte der Stadt fortzusetzen. Der Gesamthaushalt der Stadt Sathmar für das Jahr 2026 beläuft sich auf 490.945.489 Lei. Der Haushaltsplan spiegelt einen umsichtigen und verantwortungsvollen Ansatz wider, dessen Schwerpunkt auf Investitionen, der Modernisierung der Infrastruktur und der Umsetzung von Projekten liegt, die aus europäischen und staatlichen Mitteln finanziert werden.

Einer der Schwerpunkte des Jahres 2026 ist der Abschluss der durch den PNRR und grenzüberschreitende Programme finanzierten Projekte. In diesem Jahr werden Investitionen in Höhe von über 92 Millionen Lei abgeschlossen, die wesentlich zur Modernisierung der Stadt und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.Parallel dazu bemüht sich die Stadt weiterhin um neue europäische Fördermittel. Projekte im Wert von über 60 Millionen Euro werden 2026 und 2027 in die Umsetzung gehen, und die Sanierung des „Vasile Lucaciu“-Parks ist bereits im Gange.

Für Investitionen und Modernisierungen wurden 143.104.073 Lei bereitgestellt, davon stammen 51.259.128 Lei direkt aus dem lokalen Haushalt – eine der höchsten Investitionszuweisungen in der jüngeren Geschichte der Stadt.
Der Gesamtwert der durch den PNRR finanzierten Projekte beläuft sich auf 83.600.000 Lei, wobei sich die nicht rückzahlbaren EU-Mittel auf 8.244.800 Lei summieren. Gleichzeitig setzt die Stadtverwaltung auch die aus eigenen Mitteln finanzierten Projekte fort.

Zu den wichtigsten aus dem lokalen Haushalt finanzierten Investitionen zählen: das Parkhaus, der Bau des neuen Gebäudeteils an der „Grigore Moisil“-Mittelschule, die Sanierung des Hotels Sport, der Bau einer Sporthalle im Stadtteil Micro 16 und die Sanierung der Fassade und des Daches des Gebäudes in der Horea-Straße Nr. 6.

Im Rahmen des PNRR hat die Stadt 19 laufende Projekte, die im Zeitraum Juni–August 2026 abgeschlossen werden müssen. Dazu gehören: die thermische Sanierung von 13 Wohnblocks, drei Projekte im Bildungsbereich, der Bau eines Radwegs, die Einrichtung des Museums der Industrialisierung und die Anschaffung umweltfreundlicher Busse.

Über den Umweltfonds werden Investitionen in Höhe von 8.835.000 Lei finanziert, die der Energieeffizienz und der Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung gewidmet sind. Gleichzeitig wird im Rahmen des Programms „Anghel Saligny“ die Modernisierung der unbefestigten Straßen in der Stadt fortgesetzt. Die Stadt führt zudem wichtige Projekte durch, die aus grenzüberschreitenden und europäischen Mitteln finanziert werden, darunter: die Sanierung des „Vasile Lucaciu“-Parks, die Stadterneuerung des Stadtteils Micro 15, die Einrichtung des multifunktionalen Zentrums in der Porumbeilor-Straße, die Sanierung der Fassade der „Dinu Lipatti“-Philharmonie und die Ausstattung des Nordtheaters mit einer Klimaanlage. Im Bereich der Straßeninfrastruktur setzt die Stadtverwaltung die Modernisierung der Straßen und Gehwege in allen Stadtteilen fort.  

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auch auf dem Ausbau der Wasser- und Abwassernetze. Zu den wichtigsten Investitionen zählen: der Ausbau der Wasser- und Abwassernetze am linken Ufer des Somesch, ein von Apaserv finanziertes Projekt im Wert von 20 Millionen Lei, die Kanalisationsarbeiten am Lucian-Blaga-Boulevard und den angrenzenden Straßen sowie der Ausbau der Wassernetze in den Gebieten Balta Blondă und Râtul Mare. Bildung bleibt eine strategische Priorität für die Kommunalverwaltung. Im Jahr 2026 wurden für den Bildungsbereich 32 Millionen Lei bereitgestellt, eine Summe, die durch Investitionen im Rahmen des PNRR und aus dem lokalen Haushalt ergänzt wird. Gleichzeitig hält die Stadtverwaltung an der Haushaltsdisziplin fest. Die Personalausgaben der Stadtverwaltung machen nur 8 Prozent des Gesamtbudgets aus und liegen damit unter der von der Regierung festgelegten Obergrenze.