Wandmalereien der Kirche aus Vința wurden gerettet

Die Kirche von außen

Wandmalereien Fotos: ASTRA-Freilichtmuseum

Hermannstadt – Die 200 Jahre alten Wandmalereien der Kirche aus Vința, die seit 2018 im Hermannstädter ASTRA-Freilichtmuseum steht, konnten kürzlich gerettet werden. Die Kirche ist das neueste Gebäude im Museum und wurde hier 2019 vollständig wieder aufgebaut.

Die Wandmalereien wurden im Zeitraum von 1819 bis 1821 vom Freskenmaler Simion Silaghi-Sălăjeanu geschaffen, der viel in Siebenbürgen aktiv war. Im Jahr 2025 hatte man damit begonnen, sie im Rahmen des Projekts „Restaurierung der ethnografischen Denkmäler“ im ASTRA-Museum freizulegen und zu restaurieren.

Bislang wurden an den 148 Wandmalereifragmenten, die aus dem Innenraum der Kirche von Vința entnommen wurden, umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeit bestand im wesentlichen aus dem Abtragen von Übermalungen, der Wiederherstellung des Trägers, der Entfernung der Deckschicht, Konsolidierungen, Verfugungen, Kantenbearbeitungen, Reinigungen sowie farblichen Ergänzungen. Parallel dazu wurde der Untergrund vorbereitet und die Innenwände der Kirche verputzt.

Mit Unterstützung des Unternehmens Cupru Min SA Abrud, das die erforderlichen Steinplatten bereitstellte, konnte zudem sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Kirche der Bodenbelag verlegt werden. Die Rekonstruktion der Innenraumszenen erfolgte unter Mitwirkung der Fachdirektorin des ASTRA-Zentrums für Kulturerbe, Dr. Geanina Ionescu: „Wir befinden uns derzeit in der Phase der Wiedereinbauung der Wandmalerei-Fragmente im Inneren der im ASTRA-Freilichtmuseum wiederaufgebauten Kirche“, erklärte die Direktorin.

Die Arbeiten werden von der Firma S.C. EURAS S.R.L. aus Sathmar/Satu Mare unter der Leitung des Bauleiters und Baustellenleiters Ionuț Bota und seinen Partnern – Sorin Pârvulescu (Maler und Restaurator), Florentin Călimoceanu (vom MCPN zertifizierter Restaurator) sowie des Weiteren von Dragoș Pârvulescu, Silviu Lisaru, Cătălin Drăghici, Maria Mirela Bălănoiu und Andra Mădălina Nițu durchgeführt.