Bukarest – Mit einer öffentlichen Abschlusspräsentation ist gestern in Bukarest das dreitägige Poetry-Slam-Treffen des Projekts "Demokratie.Deutsch.Donau" zu Ende gegangen. Seit Montag hatten 13 Schülerinnen und Schüler aus Sathmar/Satu Mare, Schäßburg/Sighișoara, Jassy, Bukarest, Konstanza, Kronstadt/Brașov und Hermannstadt/Sibiu gemeinsam an eigenen Texten gearbeitet – unter Anleitung der österreichischen Poetry Slammerin Katharina Wenty, die die Gruppe durch Workshops zu kreativer Sprache, Bühnenperformance und poetischem Ausdruck geführt hatte.
Den Auftakt setzte am Montagabend ein Empfang in der Österreichischen Residenz, wo ihre Exzellenz, Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer sowie der Leiter des Österreichischen Kulturforums, Leopold Unger, die Jugendlichen willkommen hieß. Am Dienstag nahm Anne Below, seitens der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Bukarest an den Workshops teil. Am Mittwochvormittag durften dann die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen in Anwesenheit einiger Gäste die Ergebnisse des Workshops in größerer Runde vorstellen. “Die Schüler und Schülerinnen sind quasi auf eigene Initiative hier und das beeinflusst die Dynamik eines Workshops sehr, weil sie eben wirklich Lust darauf haben. Somit macht es dann auch für mehr viel mehr Spaß”, erklärte Katharina Wenty im Gespräch.
Das gesamte Event wurde unter der stillen Mitwirkung von Maya-Sabine Schlattner, Fachberaterin für Deutsch seitens der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Bukarest organisiert. Das Projekt wurde von der ZfA finanziert.
Das DDD-Projekt setzt auf kreative Formate zur Förderung der deutschen Sprache jenseits des Klassenzimmers. Dass Jugendliche aus so unterschiedlichen Regionen Rumäniens – von der Schwarzmeerküste bis ins Banat – zusammenfinden und gemeinsam auf Deutsch dichten, zeigt: Die Sprache lebt, und sie hat etwas zu sagen.
Das internationale Finale des Projekts "Demokratie. Deutsch. Donau" folgt in Sofia, in der Zeitspanne 14.-16. Oktober 2026, mit Schülern aus Rumänien, Bulgarien, der Slowakei und Ungarn.





