Bukarest (ADZ) - Für die rumänische Wirtschaft wird 2012 ein schweres Jahr angesichts eines düsteren europäischen Kontextes mit voraussichtlicher Rezession im Euro-Raum sowie der voraussehbaren Kreditknappheit durch die Rekapitalisierung der auf dem rumänischen Markt agierenden ausländischen Banken. Das erklärte Cristian Ionescu, der Coface-Chef für Rumänien, Bulgarien und die Slowakei.Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen würden rumänische...
Bukarest (ADZ) - In Rumänien hat Europas größter Einzelhandelskonzern Carrefour im vergangenen Jahr 2011 rund 4,8 Prozent mehr Umsatz gemacht und damit ein Volumen von 1,184 Milliarden Euro (einschließlich Mehrwertsteuer) erreicht. Allerdings geschah dies allein aufgrund der Eröffnung von neuen Hypermärkten. Unter vergleichbaren Konditionen ging der Umsatz gegenüber 2010 um 0,7 Prozent zurück, teilte die französische Einzelhandelskette mit.Im...
Bukarest (ADZ) - Der Aluminiumhersteller Alro SA Slatina droht mit einem Produktionsstopp, sollte er nicht wieder nur billigen Strom bekommen. Seit Oktober hat Hidroeletrica wegen der extremen Dürre „höhere Gewalt“ geltend gemacht und die Liefermenge an billigem Strom (aufgrund eines umstrittenen, bis 2018 geltenden Sondervertrags mit Alro) halbiert.Die Leitung der Alro SA analysiere verschiedene Varianten, um eine auch nur zeitweilige...
Bukarest (ADZ) - Die Weltbank korrigiert in ihrem jüngsten Bericht die Rumänien-Prognose 2012 nach unten. Für Rumänien sieht die Institution ein Wirtschaftswachstum von nur 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr voraus, nach geschätzten plus 2,2 BIP-Prozent 2011. Im Juni-Bericht rechnete die Weltbank noch mit 3,7 BIP-Prozent Wachstum 2012. Grund für den Pessimismus ist hauptsächlich die Anfälligkeit der rumänischen Wirtschaft...
Bukarest (ADZ) - Der staatliche Stromversorger Electrica SA hat eine Ausschreibung für Winturbinen im Wert von bis zu 63 Millionen Euro annulliert, an der mit Vestas (Dänemark) und Sinovel (China) zwei der weltweit größten Hersteller von Windkraftanlagen beteiligt waren. Als Grund gab Electrica-Generaldirektor Ioan Folescu unter anderem an, aus den Angeboten der beiden Firmen würden einige im Aufgabenheft vorgesehene Parameter fehlten, sodass die...
Bukarest (ADZ) - Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) prüft ein Darlehen in Höhe von 23 Millionen Euro an die Stadt Arad für die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs. Eine Entscheidung will die EBWE-Leitung bis Ende März treffen, berichtet die Nachrichtenagentur Mediafax.Das zur Diskussion stehend Kreditprojekt hat zwei Komponenten. Zum einen sollen zwölf Millionen Euro unter anderem für den Kauf von sieben...
Bukarest (ADZ) - Die rumänische Renault-Tochter Dacia hat im vergangenen Jahr in Rumänien 30.867 Autos verkauft, um 15, 9 Prozent weniger als im Jahr davor, heißt es in einer Mitteilung des Automobilherstellers. Der rumänische Neuwagenmarkt insgesamt schrumpfte 2011 um 8,3 Prozent, der Marktanteil von Dacia sank im Vergleich zu 2010 um 2,8 Prozent auf 28,9 Prozent. Die meistverkauften Modelle der Marke waren weiterhin der Dacia Logan (15.830...
Bukarest (ADZ) - Der rumänische Geschäftsmann Dinu Patriciu, Besitzer des Handelsunternehmens „Mercadia Holland BV“, hat den Verkauf von 49 Prozent der „Mic.ro“-Einzelhandelskette an einen amerikanischen Investor laut dem Internetportal „Money.ro“ bestritten. Das Gerücht war kürzlich in den rumänischen Medien erschienen, nachdem einige „Mic.ro“-Filialen in Bukarest geschlossen hatten. „Die Information ist falsch“, sagte Patriciu zu „Money.ro“....
Bukarest (ADZ) - Die Regierung will Schulden der staatlichen Eisenbahngesellschaft CFR SA an den Staatshaushalt in Höhe von 4,5 Milliarden Lei (mehr als eine Milliarde Euro) streichen und in Aktien umwandeln, die dann vom Verkehrsministerium als einziger Aktionär übernommen werden sollen. Wie Mediafax berichtet, hat das Ministerium in diesem Sinne den Entwurf eines Dringlichkeitserlasses ausgearbeitet und der Exekutive vorgelegt.In den letzten...
Bukarest (ADZ) - Wegen der zu niedrigen Abnahmepreise hat die Nationale Steinkohlegesellschaft in Petroşani (CNH) am Montag die Lieferungen an das Heizkraftwerk Paroşeni eingestellt. CNH könnte bei dem derzeit praktizierten Preis von 65 Lei für eine Gigakalorie Kohle weder Löhne bezahlen, noch die Sicherheit in den Bergwerken gewährleisten, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax. Vertreter der Gewerkschaft „Muntele“ aus dem Schiltal (Valea...