Reschitza – In einer ihrer regelmäßigen Benachrichtigungen teilte die Nationale Agentur für Kataster und Immobilienwerbung in diesen Tagen u.a. mit, dass die Gesamtzahl der Immobilienhypotheken im ersten Halbjahr 2026 um 13 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs zurückgegangen ist. Da das Bauwesen und der Immobilienbereich zu den wichtigen Wirtschaftsbereichen mit großem Einfluss auf die Entwicklungen auf der Horizontalen gehören, ist es gut, wenn es um die Verfolgung von Entwicklungstendenzen geht, ab und an einen Blick auf die Veröffentlichungen sowohl der Kreisämter der Kataster- und Immobilienwebung, als auch auf Daten der einschlägigen Landesagentur zu werfen.
Betreffs des Banater Berglands wird diesmal mitgeteilt, dass im Landeskreis Karasch-Severin in der Zeitspanne Januar bis Juni 2026 2174 „Immobilientransaktionen“ (das schließt auch Grundstückskäufe und –verkäufe ein) getätigt worden sind. Das ist ein Rückgang gegenüber Januar bis Juni 2025 von rund 26 Prozent (damals waren es 2930 Immobilientransaktionen). Damit liegt das Banater Bergland an letzter Stelle unter den vier Landeskreisen der Entwicklungsregion West. Im Landeskreis Hunedoara haben 3594 Immobilientransaktionen stattgefunden, in Raum um Arad 6421 und im Landeskreis Temesch gar 13.831. Selbst der traditionell als Armutspol in der Nähe empfundene Landeskreis Mehedin]i meldete 4316 Käufe/Verkäufe von Immobilien. Parallel sanken im Banater Bergland auch die Hypothekenaufnahmen von 1143 auf 991 (dieselben rund 13 Prozent), und der Interessensindikator betreffs Immobilientransaktionen (Anfragen, Angebote, Suchanzeigen, Vormerkungen usw.) sank von 50.296 auf 46.108 (ein Minus von acht Prozent).
Im Juni 2026 gab es im Landeskreis Karasch-Severin 465 Immobilientransaktionen (das ist die Summe von 349 Immobilien- und 216 Grundstücks-Besitzerwechseln, letztere unterteilt in 201 Besitzerwechsel von landwirtschaftlichen Grundstücken und von 15 nicht-landwirtschaftlichen). Die Grundstücke werden statistisch weiterhin unterteilt in 170 Grundstücke innerhalb von Ortschaften (davon 87 mit Bauten darauf, 83 frei) und 79 alleinstehende Grundstücke (innerhalb größerer kompakter Flächen).
Am prägnantesten war der Rückgang auf diesem Gebiet der „Immobilientranaktionen“ in Reschitza zu bemerken. Hier lag die Verringerung bei 32 Prozent (von 106 auf 72), bei ausschließlichen Kauf-/Verkaufsgeschäften sogar bei 36 Prozent (von 75 auf 45). Insgesamt hat das Katasteramt Karasch-Severin im ersten Halbjahr 2026 4636 „Operationen“ durchgeführt, um 18 Prozent weniger als in der Vergleichsperiode (2025 waren es 5685).
Betreffs Baugenehmigungen hat der Kreisrat Karasch-Severin mit Beschluss HCJ 106/2026 ein neues Reglement verabschiedet, wo sich vor allem die Bedingungen für Schnellverfahren in der Herausgabe von Baugenehmigungen geändert haben.
Da das Reglement am 18. Juni 2026 bekanntgemacht wurde, kann hier noch von keinen Folgen/Resultaten gesprochen werden.




