Atommeiler Cernavodă vorerst „gerettet“

Donaupegel um acht Zentimeter gestiegen

Foto: Verteidigungsministerium

Cernavodă (ADZ) – Die am Wochenende erfolgte Abriegelung des Donauarms Bala durch eine Unterwasserbarriere hat den erhofften Erfolg gebracht: Wie der Leiter des Atomkraftwerks Cernavodă, Romeo Urjan, am Sonntag bekannt gab, stieg der Pegelstand der Donau im Raum Cernavodă um insgesamt acht Zentimeter, nachdem am Vortag vier mit Gestein beladene Lastkähne nach mehrtägiger, strömungsbedingter Verzögerung endlich beim Donauarm Bala versenkt werden konnten. Damit sei der zweite und letzte am Netz verbliebene Reaktor des AKW Cernavodă vorerst „gerettet“ – der Abfluss in Richtung des Haupt-Donaulaufs habe mithilfe dieser Unterwasserbarriere bzw. zusätzlicher Mengen Wasser tatsächlich erhöht werden können, der leicht angestiegene Pegelstand ermögliche die Kühlung des Reaktors für mindestens neun weitere Tage, teilte der Kraftwerksleiter mit.

Interims-Verteidigungsminister Radu Miruță (USR) bedankte sich bei allen an dem schwierigen Einsatz beteiligten Kräften – nämlich beim Wasserwirtschaftsamt „Apele Române“, der Armee sowie beim Umwelt- und Verkehrministerium für die erfolgreich umgesetzte Notlösung, Hut ab vor ihrem pausenlosem Einsatz, schrieb Miruță bei Facebook.