Bukarest (ADZ) – Die Rechtspopulisten melden als zweitstärkste parlamentarische Kraft Ansprüche auf eine Beteiligung an der Regierung an. Nachdem Präsident Nicușor Dan auch die AUR zu Konsultationen einladen will, plant die AUR bei den Beratungen im Cotroceni-Palast ihr eigenes Programm zur Staatsreform vorzulegen. Der AUR-Abgeordnete und Unternehmer Mohammad Murad kündigte an, die Partei werde Vorschläge zur Senkung der Staatsausgaben und zur Wirtschaftsentwicklung auf den Tisch legen. Den Streit um Posten und Ämter lehnte er ab. Bisherige Koalitionsverhandlungen zwischen PSD, PNL und USR seien ergebnislos geblieben, weil es kein gemeinsames Programm gegeben habe. Murad wies Vorwürfe zurück, AUR sei eine extremistische oder nicht legitime Partei. Als dringlichstes Problem Rumäniens nannte er die Wirtschaftskrise. Er verwies zudem auf internationales Investitionsinteresse, das mangels konkreter Projekte bislang ungenutzt bleibe. Auch AUR-Vize Dan Dungaciu erklärte, die Partei werde keine Regierung unterstützen, der sie nicht selbst angehöre.





