Bukarest (ADZ) – Übergangspremier Ilie Bolojan hat die Bildung einer interministeriellen Arbeitsgruppe zur Wiederaufnahme des Projekts Bala 2 angeordnet. Ziel ist es, den für den sicheren Betrieb des Kernkraftwerks Cernavodă nötigen Pegel der Donau sicherzustellen.
Das Vorhaben sieht wasserbauliche Arbeiten am Donaunebenarm Bala vor. Nach Angaben Bolojans könnte so der Wasserstand des Hauptstroms um mehr als einen Meter steigen. Damit könnte die Kühlung der Reaktoren 1 und 2 sowie künftig auch der Reaktoren 3 und 4 gesichert werden. Die Machbarkeitsstudie für Bala 2 stammt von vor rund zehn Jahren. Seit 2024 liegen laut Bolojan sämtliche Genehmigungen vor, einschließlich des Regierungsbeschlusses zu den Investitionskennzahlen. Das Verkehrsministerium habe das Projekt jedoch nicht als vorrangig eingestuft und keine Mittel bereitgestellt.
Nun soll die Flussverwaltung in Galatz die Ausschreibung für Planung und Bau organisieren. Bolojan hält eine Fertigstellung innerhalb von drei Jahren für möglich.





