Bukarest (ADZ) – Der Oberste Rat für Landesverteidigung (CSAT) hat den Ausrüstungsplan der Armee für die Jahre 2027 bis 2036 gebilligt. Beim NATO-Gipfel in Den Haag 2025 hatte sich Rumänien gemeinsam mit den Verbündeten verpflichtet, die Verteidigungsausgaben bis 2035 auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen.
Dieses Engagement biete der heimischen Rüstungsindustrie nach Einschätzung des CSAT die Möglichkeit, sich durch moderne Technologien und Fachwissen weiterzuentwickeln, unter anderem durch Kooperationen mit etablierten Unternehmen der Branche. Der Rat billigte zudem ein Konzept zur Umsetzung des europäischen SAFE-Programms, das spezielle Beschaffungen von militärischen Fähigkeiten vorsieht und ein langfristiges Papier zur Rüstungspolitik bis 2044. Wichtiges Thema war auch die US-Truppenpräsenz im Land. Maßnahmen zu ihrer Stärkung seien eine „strategische Investition” in die Sicherheit, hieß es. Die Behörden diskutieren noch über die Eckdaten für das mit dem Dachbegriff Host Nation Support bezeichnete Bündel von Maßnahmen, die Rumänien als Gastland für die Unterstützung der verbündeten US-Truppen treffen will, teilte die Präsidialverwaltung mit.





