Bukarest (ADZ) – Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind nach Ansicht von Präsident Nicușor Dan ein Weckruf, den niemand ignorieren dürfe. Die Zukunft Rumäniens hinge von der Bildung der Kinder ab, erklärte Dan. Besonders beunruhigend seien die großen Unterschiede zwischen Schulen und Schülern aus unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
Die Chancen auf gute schulische Leistungen hingen in Rumänien in einem nicht hinnehmbaren Ausmaß von der Familie und dem Ort ab, an dem ein Kind lernt, sagte der Präsident. Dies sei inzwischen ein strukturelles Problem des Bildungssystems, das dringend behoben werden müsse. Die PISA-Ergebnisse müssten jedoch Taten und Zusammenarbeit anstoßen und dürften nicht zu Resignation oder Spaltung führen. Rumänien müsse mehr, kontinuierlicher und gezielter in Bildung investieren, forderte Dan.
Laut PISA 2025 liegen die Leistungen rumänischer Schüler in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. Nur 48 Prozent erreichen in Mathematik mindestens Kompetenzstufe 2, beim Lesen sind es 52 Prozent und in den Naturwissenschaften 54 Prozent.





