Extremhitze: Welche Landeskreise die meisten Hitzetage dazugewannen

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Bukarest (ADZ) – Eine Studie des heimischen Netzwerks „InfoClima“ belegt, dass Hitzewellen hierzulande längst keine Ausnahme mehr sind und Rumäniens Regionen infolge der Erderwärmung in den letzten sechs Jahrzehnten mindestens zwei Dutzend Hitzetage hinzugewonnen haben. Dabei verglich die Studie die im Jahr 1961 hierzulande verzeichneten Hitzetage mit dem temperaturenmäßig aktuellen Stand der Dinge, was die Schlussfolgerung zuließ, dass die extreme Hitzebelastung im Land innerhalb von 63 Jahren stellenweise um bis zu einem Monat zugenommen hat: Den „InfoClima“-Experten zufolge mutierte das Wetter in Rumänien zwischen 1961 und 2024 von Sommern ohne jegliche Hitzewellen bis hin zu durchschnittlich zwanzig von Extremhitze geprägten Tagen. „InfoClima“ erstellte dabei auch eine Hitzekarte, die die von jedem Landeskreis dazugewonnenen Hitzetage veranschaulicht.

Die meisten Hitzetage, nämlich 27, gewann laut Studie der Landeskreis Bistritz-Nassod hinzu, gefolgt von den Kreisen Alba (26 zusätzliche Hitzetage), Klausenburg (+26), Sathmar (+26), Muresch (+25), Vâlcea (+25), Tulcea (+25), Dâmbovița (+25), Argeș (+24) und Maramuresch (+23). In der Hauptstadt wurden im Vergleich zu 1961 insgesamt 21 zusätzliche Hitzetage verzeichnet, in Hermannstadt 23, während sich die Landeskreise Temesch und Kronstadt über „bloß“ 20 dazugewonnene Hitzetage freuen dürfen. Die geringste Zahl an zusätzlichen Hitzetagen gegenüber 1961 wurde in den Landeskreisen Neamț, Teleorman und Călărași (alle +17) registriert.