Bukarest (ADZ) – In fünf Landeskreisen im Osten Rumäniens haben die Behörden am Dienstagnachmittag Luftalarm ausgelöst. Das Radarsystem der Streitkräfte hatte eine Drohne erfasst, die aus Richtung der Republik Moldau kam. Zuerst wurde das Objekt westlich von Chișinău entdeckt und wenige Minuten später drang es rund 30 Kilometer südöstlich von Jassy/Iași in den rumänischen Luftraum ein. Kurz darauf starteten zwei spanische F-18, die auf dem Stützpunkt Mihail Kogălniceanu für die verstärkte Luftraumüberwachung eingesetzt werden. Anschließend wurde das Ziel 18 Kilometer nördlich von Roman geortet, bevor es vom Bildschirm verschwand. Kurz nach 17.00 Uhr wurde die Drohne erneut über der Republik Moldau erfasst.
Ernstere Folge des Alarms war, dass der Flugverkehr am internationalen Airport Jassy zum Erliegen kam – er wurde jedoch nur vorübergehend eingestellt und keine Flüge wurden gestrichen, führte Betriebsleiter Romeo Vatră aus. Die Flüge wurden wieder aufgenommen, nachdem die Behörden Entwarnung gaben. Um 18.30 Uhr informierten die moldauischen Behörden, dass die Drohne nahe der Gemeinde Mihăileni Vechi, ungefähr 25 Kilometer östlich von Botoșani, abgestürzt war.





