Bukarest (ADZ) – Rumäniens Haushaltsdefizit ist in den ersten vier Monaten des Jahres auf 1,17 Prozent des für dieses Jahr veranschlagten Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesunken, nominell ist der Fehlbetrag zwischen Einnahmen und Ausgaben um über 30 Milliarden Lei auf 23,95 Mrd. gesunken. Vor einem Jahr lag das Budgetdefizit bei 2,92 BIP-Prozent bzw. 55,97 Mrd. Lei. Die Einnahmen sind laut einer Mitteilung des Finanzministeriums dabei um 0,5 Prozentpunkte auf 10,9 BIP-Prozent gestiegen, die Ausgaben um 1,3 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent der erwarteten Wirtschaftsleistung gesunken.
Die Einnahmen aus Lohn- und Einkommenssteuern sind im Vorjahresvergleich unter Erhöhung der Dividendensteuer von 1,0 auf 1,2 BIP-Prozent gestiegen, Nettoeinkommen aus der Mehrwertsteuer sind nach der Erhöhung vergangenen Sommer auch unter niedrigeren Mehrwertsteuer-Rückerstattungen im April nun deutlicher als zuvor von 2,0 auf 2,3 BIP-Prozent gestiegen.
Die Ausgaben sind zwischen Januar und April 2026 besonders für Soziales (minus 0,4 Punkte auf 4,1 BIP-Prozent) und Personal (minus 0,3 Punkte auf 2,7 BIP-Prozent) gesunken. Investitionsausgaben lagen mit rund 31 Mrd. Lei bzw. etwa 1,5 BIP-Prozent etwas niedriger.





