Bukarest (ADZ) – Tausende Lehrer haben am Mittwoch in der Hauptstadt gegen die geplante Besoldungsreform und die Sparmaßnahmen der Regierung demonstriert. Die Teilnehmer versammelten sich zunächst auf dem Siegesplatz vor der Regierung und zogen anschließend zum Parlament.
Sie forderten die Regierung auf, die Zusagen nach dem landesweiten Lehrerstreik von 2023 einzuhalten und dem Bildungswesen Vorrang einzuräumen. Die Bildungsgewerkschaften kritisieren Lohnkürzungen, die Anhebung der Unterrichtspensen, größere Klassen sowie ausbleibende Investitionen in Schulen. Nach ihrer Auffassung missachtet der Entwurf des neuen Besoldungsgesetzes die Vereinbarungen, die Regierung und Gewerkschaften in den vergangenen Jahren getroffen hatten. Sie hielten Präsident Nicu{or Dan vor, sich nicht an das Wahlkampfversprechen angemessener Löhne gehalten zu haben.
Die Gewerkschaftsführer warnen, dass der Lehrberuf unter diesen Bedingungen weiter an Attraktivität verlieren werde, was die Probleme des rumänischen Bildungssystems weiter zu verschärfen drohe.





