Bukarest (ADZ) – Das rumänische Außenministerium (MAE) hat am Mittwoch den russischen Botschafter in Bukarest einbestellt, nachdem Russland vor einigen Tagen ausländische Diplomaten und Bürger aufgefordert hatte, die ukrainische Hauptstadt Kiew „so schnell wie möglich zu verlassen“, zumal massive russische Angriffe auf ukrainische „Kommandozentralen und Entscheidungszentren“ folgen würden.
Das Außenministerium verurteilte in dem Gespräch die Drohungen Russlands als „schwere Eskalation“ und erklärte dem russischen Botschafter, man werde sich nicht einschüchtern lassen. Die diplomatische Präsenz in der Ukraine und in Kiew würden beibehalten. Kein offizielles Kommunique und kein Social-Media-Posting könne Russland von seinen internationalen Verpflichtungen entbinden, vor allem, was internationales Recht betrifft, hieß es als Argumentation. Auch auf den offiziellen Social- Media-Seiten des MAE wurde die Drohung seitens der russischen Diplomatie als „schwerwiegend“ verurteilt.





