Moody’s warnt Rumänien vor Verlust der Stabilität

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Bukarest (ADZ) – Finanzminister Alexandru Nazare ist angesichts der politischen Lage besorgt und sieht die wichtigste wirtschaftliche Aufgabe derzeit darin, eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes zu verhindern. Anlass ist eine Warnung der Ratingagentur Moody’s vor anhaltender politischer Unsicherheit und fehlender stabiler Parlamentsmehrheit, die den Sparkurs und wichtige Reformen gefährden könnten. Nach Einschätzung von Moody’s hängt die weitere Entwicklung davon ab, ob Rumänien sein Haushaltsdefizit wie geplant senken kann und die Reformen aus dem Aufbauplan der EU bis Ende August 2026 umzusetzen vermag. Die Agentur erwartet zugleich steigende Zinskosten für den Staatshaushalt und sieht Risiken durch den hohen Anteil fremdwährungsgebundener Staatsschulden. Rumänien wird von Moody’s derzeit mit der Bonitätsnote „Baa3“ mit negativem Ausblick bewertet und liegt somit praktisch nur noch eine Stufe über dem sogenannten Ramschniveau, das Investitionen deutlich erschweren dürfte.