Bukarest (ADZ) – Der Verband der Arbeitskraftimporteure (PIFM) warnt vor erheblichen Problemen bei der Anwerbung von Gastarbeitern aus Staaten außerhalb der EU. Eine neue Eilverordnung hat gerade ein neues digitales System für Zulassungen und Arbeitserlaubnisse eingeführt. Nach Angaben des Verbandes funktioniert die Plattform jedoch bislang nicht. Personalvermittler könnten daher keinen Antrag auf Zulassung stellen und ihre Tätigkeit kaum ausüben. Praktisch abgewickelt würden derzeit nur noch Anwerbungen, die vor April 2026 abgeschlossen wurden. Seitdem sei die Rekrutierung aus Drittstaaten weitgehend zum Erliegen gekommen. Besonders betroffen seien Branchen mit hohem Personalbedarf wie Bauwirtschaft, Hotellerie und Gastronomie. Der Verband fordert deshalb Änderungen am Bestätigungsgesetz, über das derzeit im Abgeordnetenhaus beraten wird. Kritik gibt es offenbar auch an neuen Musterverträgen für ausländische Arbeitnehmer. Diese seien schwer umsetzbar und erhöhten den Verwaltungsaufwand.





