Bukarest (ADZ) - Der Chef des staatlichen Unternehmens für Kernenergie Nuclearelectrica, Cosmin Ghiță, ist überraschend von seinem Amt zurückgetreten – noch dazu zu einem Zeitpunkt, zu dem der einzige Atommeiler des Landes, Cernavodă, wegen Rekord-Niedrigwassers der Donau abgeschaltet ist. Ghițăs Rücktritt dürfte allerdings hauptsächlich auf die Unregelmäßigkeiten zurückzuführen sein, die die Innenrevision der Regierung jüngst in Zusammenhang mit dem geplanten Projekt der modularen Mini-Kernkraftwerke aufgedeckt hatte, die Nuclearelectrica bei Doicești in Kooperation mit dem US-Unternehmen NuScale errichten will.





