Bukarest (ADZ) – PSD-Chef Sorin Grindeanu soll nach übereinstimmenden Medienberichten von seinen Kollegen ein weitläufiges Mandat für Verhandlungen mit dem designierten Regierungschef Adrian Veștea erhalten haben. Die für den Dienstagvormittag angesetzten Diskussionen waren zunächst verschoben worden – die PSD wollte abwarten, was nach dem Verstreichen des ultimativen Aufrufs der PNL zur Niederlegung von Veșteas Mandat passiert. Am Montag sagte Grindeanu den Journalisten im Parlament, er habe von dem Regierungsauftrag an Adrian Veștea im Vorfeld nichts gewusst, dass aber Präsident Nicușor Dan die Verfassung nicht verletzt habe, selbst wenn er sich nicht mit den Parteien über die Nominierung beraten hätte. Grindeanu sehe kein Problem und die PSD sei verhandlungsbereit – allerdings schließen die Sozialdemokraten eine Teilnahme der Reformpartei USR an der Regierung aus. Allerdings hatte die USR ohnehin erklärt, eine Regierung unter Adrian Veștea nicht unterstützen zu wollen. Die Reaktionen auf die rote Linie der PSD fielen demnach gelassen aus: Sie könne nun angesichts der klaren Absage aufatmen, da sie gespannt wartete, ob die Sozialdemokraten mit der USR koalieren wollen, frotzelte die geschäftsführende Umweltministerin Diana Buzoianu auf Facebook.





