Bukarest (ADZ) – Der Chef der Rumänischen Rundfunkgesellschaft (SRR) ist seine Stelle los: Das Verfassungsgericht hatte bereits im April nach einer Klage der rechtsnationalistischen AUR festgestellt, dass die Ernennung von acht Mitgliedern der Verwaltungsräte im staatlichen Radio und Fernsehen nicht der politischen Zusammensetzung und dem Kräfteverhältnis im Parlament entsprach. Die Entscheidung wurde allerdings erst jetzt im Amtsblatt veröffentlicht. Damit enden die Mandate dieser acht, von den Fraktionen im Parlament vorgeschlagenen Mitglieder, sowie ihrer Stellvertreter. Schwartz war auf Vorschlag der reformistischen USR ernannt worden.
Die Leiterin des Staatsfernsehens TVR, Adriana Săftoiu, ist dagegen nicht betroffen. Sie gehört dem Verwaltungsrat auf Vorschlag der Regierung an. In beiden Gremien bleiben jeweils fünf Mitglieder im Amt: ein Vertreter des Präsidenten, einer der Regierung, zwei Vertreter der Beschäftigten und einer der nationalen Minderheiten.





