Bukarest (ADZ) – Fast jeder dritte Rumäne hat keinen Plan für den Fall, dass er nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit nicht mehr zum Familieneinkommen beitragen kann. Das geht aus dem aktuellen Risikobarometer des Verbands der Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaften (UNSAR) hervor. Knapp 30 Prozent der Befragten gaben an, für ein solches Szenario keinerlei Vorsorge getroffen zu haben. Wer sich mit diesem Risiko beschäftigt hat, setzt vor allem auf die Familie. 47 Prozent würden im Ernstfall auf die finanzielle Unterstützung von Angehörigen zählen. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
An zweiter Stelle stehen eigene Ersparnisse, auf die sich 36 Prozent der Befragten verlassen würden. Dahinter folgen Lebensversicherungen – 17 Prozent der Menschen in Rumänien haben eine Lebensversicherung, die das Familieneinkommen bei unvorhergesehenen Ereignissen absichern soll. Das entspricht einem Anstieg um sechs Prozentpunkte gegenüber 2025.





