„Wieder wird eine Mücke zum Elefanten gemacht“

Premier reagiert auf Vorwürfe der PSD und AUR

Foto: gov.ro

Bukarest (ADZ) – Interims-Premier Ilie Bolojan (PNL) hat am Montag auf die Vorwürfe der PSD und rechtspopulistischen AUR reagiert, die sein jüngst gestiegenes Treffen mit der Präsidentin des Verfassungsgerichts (VG), Simina Tănăsescu, als eklantante Einmischung in die Angelegenheiten des Verfassungsgremiums sowie als „verzweifelten Versuch, Dominic Fritz’ Bürgermeister-Amt zu retten“, gedeutet hatten. Wieder einmal werde aus einer Mücke ein Elefant gemacht, sagte Bolojan den Medien – als Amtsträger treffe man nun einmal mit einer Vielzahl von Personen zusammen, um diverse administrative Probleme zu lösen.

In seiner Zeit als Bürgermeister von Großwardein oder Kreisratschef von Bihor sei er wiederholt mit der Leitung des Berufungsgerichts Oradea zusammengetroffen, da es um die Sanierung seines Sitzes und die Zuweisung eines Grundstücks ging, auf dem ein neuer Sitz errichtet werden sollte. Das bedeute jedoch keineswegs, dass er Druck auf die Justiz ausgeübt oder Interesse an einem vor Gericht anhängigen Verfahren gehabt hätte. Aktuell sei die Situation durchaus ähnlich – mit der VG-Präsidentin habe er rein administrative Angelegenheiten besprochen, erklärte Bolojan.