Am letzten Wochenende vor Schulabschluss, vom 12. bis 14. Juni, verbrachten mehrere Familien, Forumsmitglieder und -sympathisanten zwei Tage zusammen in Kleinschenk beim Familienausflug des Kronstädter Forums. Bereits zum dritten Mal lud das Forum Familien dazu ein, gemeinsam ein Wochenende zu verbringen, einander besser kennenzulernen und mehr über die siebenbürgisch-sächsische Kultur zu erfahren. Der Familienausflug gehört inzwischen zu den Veranstaltungen, die Begegnungen auch außerhalb des üblichen Veranstaltungsrahmens ermöglichen.
Die zwei Tage verbrachten die Teilnehmer in den „Transilvanian Guesthouses“ (Siebenbürgische Gästehäuser), die sich im gewesenen Pfarrhaus und der ehemaligen Schule des Dorfes befinden, sowie in weiteren sächsischen Häusern, die nach der Wende leer geblieben waren. Die Gebäude hat Carmen Schuster, Landeskirchenkuratorin, gebürtige Kleinschenkerin renovieren lassen und empfängt seit bald zwei Jahrzehnten Touristen aus aller Welt, die Siebenbürgen erkunden möchten.
Bei schönstem Wetter spielten Kinder und Erwachsene Federball, erkundeten das Dorf oder genossen Gespräche im Garten der Gästehäuser.
Michael Lisske, der Ehemann von Carmen Schuster, führte die Kronstädter Familien durch die Kirchenburg. Die jungen Teilnehmer staunten nicht schlecht, Kugeln in den Mauern zu entdecken. Sie erfuhren, dass diese nicht etwa während eines Kampfes vor Jahrhunderten dort gelandet waren, sondern von den Einwohnern eingemauert wurden, um mögliche Angreifer abzuschrecken.
Zu den weiteren Programmpunkten gehörten eine Fahrradtour in der Umgebung, Brettspiele in der bezaubernden Bibliothek oder das gemeinsame Singen am Lagerfeuer.
Die vorigen Familienausflüge fanden in der Julius-Römer-Hütte auf dem Schuler und in der Vila Hermani in Măgura statt.





