486,3 Millionen Lei aus PNRR in Hermannstadt investiert

Alle Projekte werden bis zur Frist am 30. August abgeschlossen sein

Hermannstadt - Der europäische Wiederaufbau- und Resilienzplan (PNRR) bietet den rumänischen Lokalverwaltungen die Möglichkeit, wichtige Investitionen in verschiedenen Bereichen der eigenen Infrastruktur zu tätigen. In Hermannstadt/Sibiu wurden im Rahmen von 45 Projekten insgesamt 486,3 Millionen Lei aus dem europäischen Fonds abgerufen.

Die Investitionen wurden in verschiedenen Infrastrukturprojekten getätigt, die zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. In der Bildungsinfrastruktur wurden elf Projekte durchgeführt: Es wurden zwei neue Kinderkrippen mit insgesamt 180 Plätzen gebaut, acht Schulen energetisch modernisiert, Schulen mit Möbel, IT- und Sportausrüstung, sowie Unterrichtsmaterialien ausgestattet. Im Bereich der Mobilität wurden 36 neue Busse angeschafft, 110 digitale Anzeigen in den Haltestellen angebracht, ein intelligentes Verkehrssteuerungssystem in den wichtigsten Kreuzungen eingesetzt, das Fahrradwegnetzwerk erweitert sowie weitere Projekte im Bereich der Straßenmodernisierung durchgeführt. Mittels Investitionen von 90,1 Millionen Lei wurden 24 Wohnblocks und zwei Gebäude der Stadtverwaltung energetisch saniert. Mit weiteren 44 Millionen Lei wurden zwei Abfallsammelstellen eingerichtet, wo die Bürger Abfälle abgeben können, die sie nicht in die Mülltonnen zu Hause oder an den Sammelstellen in den Wohnsiedlungen entsorgen können. Weitere 5,7 Millionen Lei wurden für die Aktualisierung des Generalbebauungsplans der Stadt und für die Konzeption eines zonalen Bebauungsplans für den Großen und den Kleinen Ring investiert. 

„Hermannstadt hat 45 durch den Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz finanzierte Investitionsvorhaben im Wert von 486,3 Millionen Lei durchgeführt. Alle Projekte werden bis zur Frist am 30. August abgeschlossen sein, was angesichts der Herausforderungen, die der PNRR auf nationaler Ebene mit sich gebracht hat, meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Leistung ist, die wir erreicht haben. Zunächst einmal danke ich dem Ministerium für Entwicklung, öffentliche Arbeiten und Verwaltung, dem Ministerium für Investitionen und europäische Projekte, dem Ministerium für Bildung und Forschung sowie dem Ministerium für Umwelt, Wasser und Forstwesen für die institutionelle Unterstützung, die für die Umsetzung der Projekte unerlässlich war. Ich danke allen, die zum reibungslosen Ablauf dieser Projekte beigetragen haben, von den Bauunternehmern, Planern und Genehmigungsbehörden bis hin zu den Umsetzungsteams im Rathaus. Da viele der Projekte in Bildungseinrichtungen durchgeführt wurden, danke ich den Lehrkräften und Schülern für ihr Verständnis angesichts der Unannehmlichkeiten, die diese Arbeiten verursacht haben, sowie den Eltern dafür, dass sie uns bei diesen Initiativen zur Seite gestanden haben,“ erklärte Bürgermeisterin Astrid Fodor.