Temeswar – Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Bau eines Aquaparks in Großsanktnikolaus/Sânnicolau Mare ist vor wenigen Tagen getan worden: Der Vorsitzende des Temescher Kreisrats, Alfred Simonis, und der Bürgermeister der westrumänischer Stadt, Dănuț Groza, haben eine Partnerschaftsvereinbarung für das geplante Freizeit- und Tourismusprojekt unterzeichnet.
Der Aquapark soll über das Regionale Programm West 2021–2027 im Rahmen der Fördermaßnahme 6.2.B „Tourismus und Lebensqualität“ finanziert werden. Das Projekt in Großsanktnikolaus befindet sich bereits auf der Liste der von der Entwicklungsagentur West (ADR Vest) vorausgewählten Investitionen für diese Förderlinie.
Der geplante Komplex soll die geothermischen Ressourcen der Region nutzen und ganzjährig betrieben werden. Vorgesehen sind unter anderem Innen- und Außenbecken, ein Thermalwasserbecken, Wasserrutschen, Bereiche für Kinder und Erwachsene, Einrichtungen für Rehabilitation und Physiotherapie sowie SPA- und Wellnessbereiche. Auf dem rund vier Hektar großen Areal sollen außerdem etwa 400 Parkplätze entstehen. Geplant sind auch Lösungen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen. Die Kapazität des Aquaparks soll in der kalten Jahreszeit bei etwa 300 Besuchern und im Sommer bei bis zu 1000 Besuchern liegen.
„Mit dieser Partnerschaft zeigen wir, dass wir an der Seite der Gemeinden im Kreis stehen, die ihre Aufgaben erfüllen. Wir unterstützen finanziell ein sehr gut vorbereitetes Projekt der lokalen Verwaltung, dessen finanzielle Dimension jedoch die Möglichkeiten einer einzelnen Stadt übersteigt. Eine gut durchdachte lokale Investition kann wirtschaftliche Auswirkungen auf den gesamten Kreis haben“, sagte bei der Partnerschaftunterzeichnung der Kreisratsvorsitzende Alfred Simonis.
Bürgermeister Dănuț Groza betonte, dass die Stadt bereits über das fertiggestellte technische Projekt und das notwendige Grundstück verfüge und die erforderlichen Unterlagen Schritt für Schritt vorbereitet worden seien. „Der Aquapark wird auf rund vier Hektar errichtet und soll ganzjährig betrieben werden.
Wir werden Innen- und Außenbecken, ein Thermalwasserbecken, Bereiche für Kinder und Erwachsene, Rutschen sowie Einrichtungen für Rehabilitation, Physiotherapie, SPA und Wellness haben“, erklärte Groza.
Nach Abschluss der Förder- und Vergabeverfahren ist für die Bauarbeiten eine Frist von 24 Monaten ab Erteilung des Baubeginns vorgesehen.





