Temeswar – Mit der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags ist der Bau des Regionalen Onkologie-Instituts in Temeswar/Timișoara in die Umsetzungsphase eingetreten. Das Bauunternehmen, das die Ausschreibung gewonnen hat, kann nun mit den Arbeiten am größten onkologischen Krankenhaus in Westrumänien beginnen.
Wie der Vorsitzende des Temescher Kreisrats, Alfred Simonis, mitteilte, werde das künftige Krankenhaus die gesamte Westregion versorgen. Es handle sich um ein technisch äußerst anspruchsvolles Vorhaben mit einer Bruttogeschossfläche von nahezu 65.000 Quadratmetern. Das Gebäude wird nach dem nZEB-Standard („Nearly Zero Energy Building“) errichtet und soll einen nahezu ausgeglichenen Energieverbrauch aufweisen.
Die Finanzierung des Projekts wurde aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) in das Operationelle Gesundheitsprogramm übertragen. Über den PNRR wurden bereits der Abriss der bestehenden Gebäude auf dem Baugelände sowie die Planungsphase finanziert.
Mit dem Wechsel der Finanzierungsquelle wurde auch der Zeitplan angepasst. Die Fertigstellung des Instituts ist nun bis Ende 2028 vorgesehen und damit später als ursprünglich im Rahmen des PNRR geplant.
Das Regionale Onkologie-Institut wird über 250 Betten verfügen. Vorgesehen sind unter anderem Diagnose- und Operationsabteilungen, eine Intensivstation, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, ein Zentrum für Knochenmarktransplantationen und Stammzellapherese, eine onkologische Notaufnahme sowie Forschungsbereiche. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 1,2 Milliarden Lei.




