Bewerbung für „Europäische Gastronomieregion Banat 2028“

Temeswar (ADZ) – Die Temescher Kreisräte stimmten Anfang vergangener Woche in einer Videokonferenzsitzung für den Abschluss des Partnerschaftsabkommens zur Bildung des Regionalausschusses zur Bewerbung der Region Banat als „Europäische Gastronomieregion Banat 2028“ ab.

Aufgrund politischer Streitigkeiten in der Vergangenheit hat das Banat die Chance verloren, sich um diesen Titel einer Gastronomieregion im Jahr 2026 zu bewerben.
Nun genehmigten die Kreisräte die Partnerschaft zwischen dem Kreisrat Temesch/Timiș, dem Verein zur Förderung und Entwicklung des Tourismus im Kreis Temesch, der Universität für Biowissenschaften „Regele Mihai I.“, dem Horetim-Verein sowie mit den Vereinen „Produs în Banat“, „My Banat“, „Degustaria“ und dem Internationalen Institut für Gastronomie, Kultur, Kunst und Tourismus (IGCAT) in Barcelona.

Die Teilnahme am Programm „Europäische Gastronomieregion“ ist eine außergewöhnliche Gelegenheit, das kulturelle, gastronomische und touristische Erbe einer Region zu präsentieren. „Dieser Titel, der vom IGCAT verliehen wird, ist nicht nur eine Anerkennung der gastronomischen Qualität und Vielfalt, sondern auch ein Katalysator für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung. Der Titel ist nicht nur eine vorübergehende Auszeichnung, sondern eine Investition in die Zukunft der Region. Durch die Teilnahme wird eine solide Plattform für die nachhaltige Entwicklung der lokalen Gastronomie, des Tourismus und der Kultur geschaffen, deren positive Auswirkungen weit über das Jahr des Titels hinausgehen. Das Banat mit seiner reichen kulinarischen Tradition, seiner kulturellen Vielfalt und seinen spektakulären Landschaften hat alle Voraussetzungen, um ein erfolgreiches Beispiel für die Europäische Gastronomieregion 2028 zu werden und seinen Platz auf der internationalen Tourismuskarte zu festigen“, heißt es in dem Bericht, der dem Entschließungsentwurf des Kreisrats beigefügt ist.

Die Institution wird das Projekt leiten. Das Bidbook wurde von dem kulinarischen Anthropologen Caius Merșa erstellt.