Bukarest – Das Rathaus von Bukarest beteiligt sich seit vergangenem Mittwoch an den gemeinsamen nationalen Bemühungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs während der gesamten Krisenzeit, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Oberbürgermeister Ciprian Ciucu hielt am Montag ein Treffen mit den größten Stromverbrauchern innerhalb der Stadtverwaltung von Bukarest ab und beschloss eine Reihe von Maßnahmen.
STB, die Städtische Energiebehörde Bukarest, Termoenergetica, ADP Bukarest und alle der Stadt unterstellten Institutionen ergreifen ab diesem Tag eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Insbesondere im kritischen Zeitraum, zwischen 20 und 23 Uhr, versuchen die Unternehmen Strom zu sparen.
Es gibt eine umfangreiche Liste der Maßnahmen auf der Internetseite der Hauptstadt. Hier ein paar Beispiele: STB möchte zwischen 19.30 und 23 Uhr keine Elektrobusse mehr laden, die LED-Straßenlampen in der Stadt werden um 30 Prozent gedimmt und kulturelle Einrichtungen sollen die Innen- und Außenbeleuchtung komplett abschalten und bei wenig genutzten Räumen die Klimaanlagennutzung drosseln. Auch die Beleuchtung in Friedhöfen, Krematorien und Parks soll reduziert werden.
Außerdem entschied der Oberbürgermeister der Hauptstadt, dass die Bukarester Lokalpolizei heute die Betreiber digitaler oder beleuchteter Werbetafeln auffordern soll, diese während des kritischen Zeitraums abzuschalten. „Ein Unternehmen, dem über 100 Werbetafeln in Bukarest gehören, hat bereits angekündigt, seine Beleuchtungszeiten anzupassen, um einen Beitrag (...) zu leisten“, so die Stadt auf Facebook weiter.




